Kategorie: Produkte

  • Elektronische Drucksensoren für Anwendungen in explosionsgefährdeten Bereichen

    Eine Auswahlhilfe für Drucksensoren in der Zündschutzart Ex i oder Ex d nach ATEX oder Nichtfunkend nach CSA/FM bietet der Flyer „Elektronische Druckmessgeräte für explosionsgefährdete Bereiche“.

    Für die unterschiedlichsten Anwendungen im Bereich Up- and Downstream, wie z. B. Ölgewinnung beim Onshore Drilling oder auf Offshore-Plattformen oder in der Pipelineüberwachung, werden geeignete Produktbeispiele genannt. Zur Messung von Füllständen wird die eigensichere Pegelsonde/ Tauchsonde IL-10 mit internationalen Zulassungen vorgestellt.

    Die Druckmessumformer sowie auch die Pegelsonde sind auch von FM Approvals und CSA geprüft und zertifiziert sowie von weiteren internationalen Zulassungs- bzw. Prüfstellen.

  • Elektronischer Druckschalter mit frontbündiger Membran

    Der elektronische Druckschalter PSD-31, mit seinem Prozessanschluss G ½ B mit frontbündiger Membrane, eignet sich besonders für den Einsatz in abrasiven, aggressiven, haftenden, kristallinen und viskosen Messstoffen. Der frontbündige Anschluss schließt eine Verstopfung des Druckkanals mit Partikeln aus und verhindert weiterhin auch eine mögliche Kontamination des Prozesses durch Verschleppung.

    Der elektronische Druckschalter PSD-31 wird als Produktneuheit von WIKA auf der Hannover Messe 2012 (Halle 11 – Stand C40) ausgestellt. Zusammen mit der Produktfamilie von elektronischen Schaltern (Druckschalter, Temperaturschalter und Füllstandsschalter) für den Einsatz in der Fluidtechnik im Maschinenbau.

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  • Was ist ein Druck- oder Prozesstransmitter?

    In der Druckmesstechnik werden häufig unterschiedliche Begriffe für ein und dasselbe Gerät verwendet – so können Prozesstransmitter und Drucktransmitter synonym verwendet werden.

    Der Drucktransmitter unterscheidet sich vom Drucksensor/Druckmessumformer durch die Verstellbarkeit des normalerweise fixen Messbereichs innerhalb eines vordefinierten Druckintervalls. Diese Funktion wird als Turndown, Scale down oder Spannenverstellung bezeichnet. Meist können auch der Nullpunkt und weitere Parameter individuell angepasst werden. Drucktransmitter zeichnen sich zudem durch eine sehr hohe Messgenauigkeit innerhalb des gesamten Messbereichs aus.
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  • WIKA Produktneuheiten für Druck, Temperatur und Füllstand auf der Hannover Messe (HMI) 2011

    Erstmalig wird die neue Produktfamilie von elektronischen Schaltern für die Messgrößen Druck, Temperatur und Füllstand von WIKA präsentiert. Auf der Hannover Messe können Interessenten den bereits bewährten Druckschalter PSD-30 (erhältlich seit 2009) mit seinem Familienzuwachs – dem Temperaturschalter TSD-30 und dem Füllstandsschalter LSD-30 erleben. Diese leistungsfähigen Industriegeräte sind optimal geeignet für den Einsatz in der Fluidtechnik im Maschinenbau. Diese und weitere Produktneuheiten von WIKA auf der Hannover Messe (04. – 08. April 2011) sind zu finden in der Halle 11 am Stand C40.

  • Schutzart IP65 und IP67 gleichzeitig? Der Druckschalter PSD-30 kann’s!

    Eine wichtige Datenblattspezifikation für industrielle Messgeräte im Allgemeinen und Drucksensoren im Besonderen ist die sogenannte Schutzart. Ich wurde in diesem Zusammenhang schon öfter auf einen vermeintlichen Schreibfehler im Datenblatt des elektronischen Druckschalters PSD-30 hingewiesen, denn dort steht, dass das Gerät sowohl IP65 als auch IP67 erfülle. Und ja, das ist absolut richtig! Klingt komisch? Ist aber so!

    Die Erklärung hierfür ist übrigens recht einfach. Sie besteht darin, dass sich die beiden Schutzarten und damit die zugrundeliegenden Tests komplett unterscheiden und die vermeintlich „höhere“ Schutzart IP67 nicht auch gleichzeitig die Schutzart IP65 abdeckt bzw. beinhaltet!

    Der PSD-30 wurde für beide Schutzarten ausgelegt und getestet. Nicht nur WIKA- interne Prüfungen belegen dies, sondern auch externe Tests durch unabhängige Prüfinstitute, die zum Beispiel im Rahmen der UL-Zulassung durchgeführte wurden.

    Um das „Geheimnis“ der beiden Schutzarten zu lüften, hier nun die technische Erklärung:

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  • Spezifikation von Drucksensoren

    Wie ist eigentlich ein Drucksensor spezifiziert? Wer selten oder nie Drucksensoren braucht, der wird sich diese Frage bestimmt stellen, wenn er vor der Aufgabe steht einen Drucksensor zu bestellen oder anzufragen. Welche Angaben sind also erforderlich, um einen Drucksensor genau zu beschreiben und die richtige Ausführung aus der Vielzahl von Varianten zu bestimmen?

    Grundsätzlich wird ein Drucksensor durch seine vier Schnittstellen definiert:

    • Messbereich (z. B. 0 … 10 bar)
    • Druckanschlussgewinde (z. B. G 1/4 B)
    • Ausgangssignal (z. B. 4 … 20 mA)
    • Elektrischer Anschluss (z. B. Winkelstecker Form A)

    Oftmals ist es noch sinnvoll, zusätzlich eine Genauigkeit anzugeben (falls der gewünschte Typ in verschiedenen Genauigkeitsklassen verfügbar ist).

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  • Füllstandsmessung in Grundwasser

    Die Trinkwasser-Gewinnung aus Grundwasser steht in vielen Ländern an erster Stelle. Einen Anteil von rund 70 Prozent an der Wasserversorgung bildet dieses Verfahren bei uns hier in Deutschland. Das aus Tiefen von mehreren hundert Metern unter der Erdoberfläche geförderte Wasser ist normalerweise hygienisch einwandfrei.

    Das Grundwasser wird mit kräftigen Tauchpumpen an die Erdoberfläche befördert. Das Verhältnis zwischen Wasserentnahme und Nachfließen des Grundwassers muss konsequent und sorgfältig überwacht werden. Dies erfolgt durch Niveausonden, auch Pegelsonden genannt, die den Wasserstand permanent erfassen. Für diese Anwendungen werden besonders wartungsarme und langlebige Geräte benötigt. Die WIKA Niveausonden oder Pegelsonden können vollständig eingetaucht und permanent unter Wasser betrieben werden und liefern über Jahre hinweg zuverlässig Messwerte.

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  • Vorteile CANopen Drucksensoren mit integriertem M12 Y-Stecker

    Ein wesentlicher Grund für den Einsatz von Drucksensoren mit CANopen Schnittstelle gegenüber herkömmlichen analogen Sensoren ist der geringere Verdrahtungsaufwand und die höhere Zuverlässigkeit der Signalübertragung.

    Daten und Versorgungsleitung sind beim CAN-Bus in einem geschirmten CAN-Kabel zusammengefasst und werden von einem Busteilnehmer zum nächsten weitergeführt, d. h. der Bus ist wirklich eine „Kette“ von CAN-Bus-Teilnehmern. Als Folge muss also jeder Busteilnehmer über zwei elektrische Steckverbinder verfügen. Für Sensoren im industriellen Umfeld ist dafür der M12x1 Stecker der am meisten verwendete Steckverbinder.

    Die elektrische Verbindung ins Gerät geschieht entweder über ein Gerätekonzept mit externen T-Stück (siehe Bild rechts) oder über direkt ins Gerät integrierte Y-Verteiler (siehe Bild links).

    Ein im Messgerät integrierter Y-Verteiler bietet den großen Vorteil, wesentlich robuster (EMV-Einflüsse, Schock- und Vibrationsbelastung) und deutlich kompakter (Baulänge) zu sein.

    Vergleichen Sie selbst die beiden verfügbaren Ausführungen beim WIKA D-20-9 Drucksensor in der Abbildung.

    Integrierter und externer M12 Y-Verteiler im Vergleich: deutlich kompakter und robuster

    Wo der CAN-Bus wie und warum eingesetzt wird, finden Sie im Fachartikel
    CANopen  Drucksensoren in Prüfstandstechnik und Mobilhydraulik.“ 
    Weitere Details zum CANopen Standard finden Sie auf der Homepage der CAN in Automation Nutzerorganisation.

  • Form Follows Function – eine sinnvolle Grundregel, auch in der Produktgestaltung

    Produktgestaltung, insbesondere bei industriellen Produkten, ist leider viel zu häufig ein Produkt des Zufalls oder persönlicher Interessen und Vorlieben. Das liegt auch daran, dass es in den Ausbildungs- und Studiengängen der meisten Mitarbeiter in Industrieunternehmen schlichtweg überhaupt nicht vorkommt. Im besten Fall werden sich dann Kompetenzen durch „Anlesen“ und „Abgucken“ – im schlimmsten Fall durch „Ausdenken“ angeeignet. Leider erkennt man das meist auch an den Produkten …

    “Form follows function” ist dabei der in diesem Zusammenhang wohl am meisten missverstandene Satz der Designwelt. Denn er bedeutet nicht, dass sich die Form der Funktion unterordnet, sondern dass diese eine logische Konsequenz aus ihr ist. Die Form ist eben nichts Losgelöstes, kein unnötiger Zierrat und auch kein Nebeneffekt, sondern sinnvollerweise das Ergebnis einer bewussten Gestaltung als Ausdruck der Funktion.

    Leider gibt es aber immer noch genügend Entwürfe, bei denen die Verbindung zwischen Form (= Gestaltung) und Funktion (= Zweck) nicht in Einklang steht bzw. im schlimmsten Fall sogar konträr ist.

    Eine Kaffee-Kanne, die nicht vernünftig ausgießt oder ein Gerät, was umständlich zu bedienen ist sind fundamentale Gestaltungsfehler – und wir sind umgeben von ihnen.

    Ein positives Beispiel für bewusste und funktionale Gestaltung scheint uns bei WIKA mit dem Druckschalter PSD-30 gelungen zu sein. Den Weg dahin, haben wir in einem Artikel skizziert.

    Der Gewinn des iF product design award 2009 bestätigt die ausgezeichnete Gestaltung unseres Druckschalters PSD-30.
    Lesen Sie dazu mehr in unserer Presseinfo oder besuchen Sie doch mal die iF Online Ausstellung.

  • RoHS-konforme Drucksensoren

    In der bestehenden EG-Richtlinie 2002/95/EG (sog. RoHS-Richtlinie) sind ausdrücklich „Überwachungs- und Kontrollinstrumente“ ausgenommen. Das heißt, es gibt keine Verpflichtung, Drucksensoren und -transmitter RoHS-konform herzustellen.
    Da aber häufig die Anlagen bzw. Systeme, in denen die Drucksensoren eingebaut werden, RoHS-konform sein müssen, ist es auch dennoch notwendig, dass die verwendeten Einzelkomponenten konform sind.

    WIKA hat es sich deshalb bereits seit einiger Zeit zum Ziel gesetzt, alle neuen Drucksensoren grundsätzlich RoHS-konform zu entwickeln. Zusätzlich sind fast alle bestehenden Produkte auf RoHS-Konformität umgestellt worden.

    Hierzu zählen insbesondere die meisten Druckmessumformer für allgemeine Industrieanwendungen, wie z. B. die Typen A-10, S-10, F-20, die bereits alle RoHS-konform sind.

    Eine Übersicht über RoHS-konforme Drucksensoren von WIKA erhalten Sie über unseren technischen Support.