Kategorie: Wissen

Technische Grundlagen elektronische Druckmesstechnik

  • Mit WIKA-Sensoren und Wärmepumpen effizienter heizen

    Quelle: Bundesverband Wärmepumpe e. V.

    Die Funktionsweise der Wärmepumpe ist im Prinzip identisch mit der eines uns allen bekannten Alltagsgerätes: dem Kühlschrank. Während der Kühlschrank allerdings seinem Innenraum die Wärme entzieht und an die Umgebung abgibt, entzieht die Wärmepumpe dem Außenbereich (Luft, Erdreich etc.) die Wärme und gibt sie als Heizenergie an das Haus ab. Die Funktion läuft also genau umgekehrt ab. 

    Bei der Wärmepumpe wird dazu (wie beim Kühlschrank) eine Kompression eines Gases durchgeführt und so die vorher durch Verdampfung der Umgebung entzogene Wärme freigesetzt. Bei diesem Vorgang wird auch Energie verbraucht und er muss deshalb sorgfältig geregelt werden.

    Regelt man über den Druck die Kompressions- bzw. Verdampfungstemperatur in einem Wärmepumpensystem sehr genau, kann man also Energiekosten sparen und damit auch die Umwelt schützen.

    WIKA bietet Produkte speziell für die Anwendung in Wärmepumpen an, die Druckmessumformer R-1 und AC-1.

  • Überblick: Wie funktioniert IO-Link?

    Quelle: IO-Link Systemüberblick, IO-Link Konsortium

    Wie funktioniert eigentlich die neue Kommunikationsschnittstelle IO-Link des WIKA Druckschalters PSD-30?

    IO-Link ist eine Punk-zu-Punkt-Verbindung (also kein neuer Feldbus) zwischen dem Sensor/Aktor und einem Feldbusmaster wie z. B. einer SPS. Über die in der Feldebene typische und standardisierte 3-Leiter Anschlussleitung erfolgt die Versorgung des Feldgerätes (Pin 1 und Pin 3) und die Signalübertragung (Pin 4). 

    Die Signalübertragung erfolgt zunächst konventionell, das heißt ohne IO-Link im so genannten SIO-Mode (Standard IO-Mode). Erst wenn über den IO-Link Master mittels eines definierten Befehls ein so genannter „Wake Up“ durchgeführt wird, wird die digitale IO-Link Kommunikation gestartet. Dann werden über ein serielles Protokoll standardisierte Datenpakete bidirektional ausgetauscht. Konfigurationsparameter können jetzt zentral von der Steuerung in den Sensor und Messwerte sowie Diagnosedaten aus dem Sensor in die Steuerung übertragen werden.    

    Die IO-Link Funktionalität des Sensors wird in einer Gerätebeschreibungsdatei (IODD – IO-Link Device Description, xml-Datei) abgebildet und muss im verwendeten IO-Link Interpreter Tool gespeichert werden.

    Technische Informationen zu IO-Link:
    Datenrate: 4,8 / 38,4 / 230,4 kBaud
    Max. Leitungslänge: 20 m, ungeschirmt
    Typische Zykluszeit: 2 ms
    Verbindungstyp: Punkt-zu-Punkt, seriell, bidirektional, halbduplex
    Standardsteckverbinder: M5, M8, M12

    Weitere Details zu IO-Link finden Sie in meinem Artikel „Was ist IO-Link?“ auf der IO-Link Homepage oder auf der Produktseite des WIKA PSD-30 Druckschalters.

  • Wozu braucht man frontbündige Druckanschlüsse?

    Frontbündige Druckanschlüsse kommen immer dann zum Einsatz, wenn der Druckkanal eines normalen Drucksensors im Einsatz verstopfen oder beschädigt werden kann.
    Dieses Problem taucht z. B. bei kristallinen, viskosen, aggressiven, haftenden oder abrasiven Medien auf. Deshalb empfiehlt es sich, in diesen Fällen einen Druckanschluss mit frontbündiger Membran einzusetzen. Die meisten Drucksensoren von WIKA sind deshalb auch mit frontbündiger Membran verfügbar, wie z. B. der S-11.

  • Genauigkeit von Drucksensoren- was ist das denn „genau“?

    Ideale und reale Kennlinie

     Wie ist eigentlich die Genauigkeit von Drucksensoren definiert?

    Oft wird die Abweichung der realen von der idealen Kennlinie als „Genauigkeit“ bezeichnet. Der Begriff selbst lässt sich aber in keiner Norm finden. Es gibt also nicht „die Genauigkeit“, sondern eine Vielzahl von genauigkeitsrelevanten Angaben wie zum Beispiel: 

    • Nichtlinearität
    • Hysterese
    • Nichtwiederholbarkeit
    • Maximale Messabweichung

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