Pegelsonden werden bestimmungsgemäß in Tauchanwendungen eingesetzt, d. h. vollständig ins Medium eingetaucht und müssen daher jederzeit einer maximalen Mediumsbelastung standhalten. Ob in der Wasser- und Abwasseraufbereitung oder auch in der Tanküberwachung, ein Flüssigkeitseintritt kann durch den Pegelsondenkörper selbst, durch das Kabel oder auch durch das Kabelende der Pegelsonde erfolgen.
Als Anwender kann man den Flüssigkeitseintritt am Drucksensor bzw. Sensorgehäuse nur durch die Produktauswahl beeinflussen um Ausfällen vorzubeugen. Es empfiehlt sich hierbei eine qualitativ hochwertige Pegelsonde auszuwählen, die speziell und ausschließlich für die Zielanwendung konstruiert und getestet wurde. Einen Standard-Drucksensor mit einem Kabelausgang “passend zu machen“, sollte man in solch fordernden Einsatzumgebungen unbedingt vermeiden, auch wenn solche „Pegelsonden“ oftmals am Markt angeboten werden. Grundsätzlich muss auch ein für das zu messende Medium geeignetes Drucksensor- bzw. Gehäusematerial gewählt werden, um chemische Zersetzungsprozesse und Korrosion zu vermeiden. Für die einfache Anwendung in unkritischen Medien, genügt die Wahl eines rostfreien Edelstahls der Güte 316L . In bestimmten Anwendungen und/oder kritischen bzw. aggressiven Medien hingegen, empfiehlt sich der Einsatz eines speziellen, dem Medium angepassten Pegelsondenmaterials, wie z. B. Hastelloy.
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